7 Tipps für eine professionelle Museumsgestaltung

Jedes Museum präsentiert vorgeschichtliche besondere, originelle und/oder ausgesprochen seltene Elemente, Materialien und Objekte/Gegenstände. Diese sollten möglichst vorteilhaft und gut sichtbar für den interessierten Museumsbesucher gezeigt bzw. ausgestellt werden. Neben der effektvollen Präsentation sind verschiedene Aspekte für eine gelungene Museumsgestaltung zu beachten.
Nachfolgende Tipps zeigen einige Richtlinien auf,  an denen man sich zunächst im Wesentlichen für eine bestmögliche  Museumsgestaltung – nicht nur für Hersteller und Lieferanten orientieren kann.

 

Tipp 1:

Über die Hersteller und Großhändler sind die unterschiedlichsten Vitrinen, Schaukästen, Schränke, Wandtafeln und Absperrhilfen für eine optimale Museumseinrichtung erhältlich.  Je nach Größe des/ der Ausstellungsraums/Ausstellungsräume können die Einrichtungsgegenstände in unterschiedlichen Maßen und Ausstattungen ausgesucht werden. Wenn die Möglichkeit besteht, ist ein persönliches und individuelles Beratungsgespräch gegenüber einer Bestellung aus Produktkatalogen oder in einem Onlineshop vorzuziehen.

 

Tipp 2:

Bevor jedoch mit einer Museumseinrichtung begonnen wird, sollten klimatische Fragen gut erörtert und geplant sein. Nicht nur die Museumsbesucher sollen sich in wohltemperierten wohlfühlen, sondern auch die Bediensteten und Servicekräfte. Daneben sind grundsätzlich alle Ausstellungsstücke vor Temperaturschwankungen und sonstigen Einflüssen  (Staub, Feuchtigkeit. Dreck  etc.) zu schützen. Hier sind Klimaanlagen und gut durchdachte Heizungslösungen von Nöten.

 

Tipp 3:

Ohne eine direkte oder indirekte Beleuchtung kommt keine Ausstellung in einem Museum aus. Zum einen müssen die Räume, Gänge und eventuelle vorhandene Treppenaufgänge gut beleuchtet sein, zum anderen bedürfen beispielsweise Bilder einer genau ausgerichteten und eventuell gedämpften Beleuchtung. Die Auswahl an Beleuchtungsmitteln ist sehr groß und vielfältig. Erhältlich sind Beleuchtungskörper und Beleuchtungsmittel in unterschiedlichen Formen, Größen, Farben und Leuchtstärken/Leuchtmittel. Egal, ob für die Deckenbeleuchtung, Wandbeleuchtung und /oder Vitrinenbeleuchtung. Für eine ansprechende Museumsgestaltung können mit verschiedenen Beleuchtungselementen zudem ganz nebenbei effektvolle Glanzlichter gesetzt werden.

 

Tipp 4:

Neben den praktischen Einrichtungsgegenständen zur Museumsgestaltung spielen bewusst eingesetzte Dekorationen eine nicht zu verachtende Rolle. Dazu gehören beispielsweise samtene und seidige Dekorationstücher in Vitrinen und Schaukästen, Teppiche und Läufer, Blumenarrangements in Schalen und Vasen und/oder Aufhängevorrichtungen für Fotos etc.  Gardinen und vertikale Jalousien dienen nicht nur einer verschönerten Optik, sondern bieten einen guten Sonnenschutz. Vertikale Stellwände können bestimmte Bereiche hervorheben oder andersherum betrachtet als „Abgrenzung“ dienen und zugleich einen Ausstellungsraum optisch verschönern.

 

Tipp: 5

Für eine Museumsgestaltung und Museumseinrichtungsgegenstände stehen im Handel außerdem die unterschiedlichsten Zubehöre bereit. Dazu gehören Displays, Ständer, Aufhängeketten, Bilderrahmen, Bilderhalter oder spezielle Ständer für Schmuck, Münzen und Uhren. Absperrketten, diverse Banner , Fahnen oder Vierkant- und Rundsäulen udgl. mehr.

Gelungene Museumsgestaltung am Beispiel von Vitrinen

Tipp 6:

Informationen stehen bei Museumsbesucher hoch im Kurs. Insbesondere bei Museen ohne Besucherführung. (Weg-)Hinweistafeln, kleine Schildchen, Auslagenbeschriftungen und Prospekte leisten für den Informationsfluss ebenfalls gute Dienste. Derartige Hilfsmittel für Informationsmaterial und Auszeichnungen sind u. a. auch bei Anbietern für den sogenannten “Ladenbau” oder “Büroeinrichtungen” erhältlich.

 

Tipp 7:

Jedes Museum sollte vor allen Dingen schließlich an die Sicherheitsvorkehrungen gegen Raub, Einbruchdiebstahl und Vandalismus denken. Mit netzwerktechnischen und digitalen Videoüberwachungs- und Alarmanlagen und/oder codierten Sicherheitsschlüssel; sowie optischen Sicherheitsschranken, lassen sich die Sicherheitsvorkehrungen im Innenbereich und Außenbereich optimal und effizient bewerkstelligen.

Für eine gelungene Museumsgestaltung ist eine gute Vorbereitung und Planung nicht außer Acht zu lassen. Um ganz sicher zu gehen, dass das Museum zum Publikumsmagnet wird und lange Jahre bleibt, sollte unter Umständen der eine oder andere Fachmann/Facbbetrieb zu Rate gezogen werden. Der Innenausbau eines Museums ist genauso entscheidend über Erfolg und Nicht-Erfolg, wie die Darbietung der Ausstellungsobjekte selbst.

Infos zum Anfassen gibts im Museum für Gestaltung.

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